Ahoi Sao Miguel – Teil 2 des Fototrips auf der Hauptinsel der Azoren

von Alex
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Ahoi Azoren ~ Unsere TOP Reisetipps von Sao Miguel.

Ahoi Azoren ~ Unsere TOP Reisetipps von Sao Miguel.

Teil 1 – Die ersten 6 Tage auf den Azoren

In Teil 1 entdeckten wir Ponta Delgada, waren in einem verlassenem Hotel an der Sete Cidades, schauten einen epischen Sonnenuntergang in Ribeirinha, sahen die Erde dampfen in Furnas und schauten von den Klippen von Mosteiros.

Zum Artikel

Im zweiten Teil geht es jetzt um Regen, Nebel, einen seekranken Seefahrer, Wale und die Milchstraße.

Die Highlights in einem Video

Für alle die diesen doch sehr langen Artikel über unseren Azoren-Roadtrip nicht lesen wollen oder einfach einen groben Überblick brauchen, was sie hier erwartet, gibt es das Highlight Video inklusive Playlist an erster Stelle. Für alle anderen, viel Spaß beim Lesen und Bilder schauen.

Tag 7 –  Nebel über Sao Miguel

Am 7. Tag konnte ich Adrian endlich dazu überreden mit mir den Sonnenaufgang am Strand von Vila Franca do Campo  zu fotografieren. Der Wetterbericht sah ganz OK aus und ich war guter Dinge, Adrian nicht zu eintäuschen. Es war zwar kein feuer am Himmel, aber dennoch war der Sonnenaufgang ganz nett. Der Ort ist eher für die vorgelagerte Insel die wie ein kreisrundes Becken geformt ist bekannt. Im Sommer pendelt dorthin auch ein Wassertaxi und man kann hervorragend baden.

Am Strand von Vila Franca do Campo zum Sonnenaufgang.

Am Strand von Vila Franca do Campo zum Sonnenaufgang.

Begeisterung sieht anders aus....:)

Begeisterung sieht anders aus….:)

Als nächstes stand dann endlich der wohl bekannteste Aussichtspunkt der Azoren auf unserer Liste. Der Miradouro Lagoa do Canario  ist wirklich unheimlich schwer zu finden und auch wir sind mehrfach an dem kleinen Eisentor vorbeigefahren. Nachdem wir dann aber am Parkplatz an einem ziemlich überfüllten Mülleimer unser Equipment vorbei bugsiert hatten und links hoch Richtung Aussichtspunkt gegangen waren, sahen wir endlich…NICHTS.
Es war so ein starker Nebel, dass man kaum 5 Meter schauen konnte. Aber auch das war ein sehr schöner und mystischer Anblick.

Miradouro Lagoa do Canario im Nebel.

Miradouro Lagoa do Canario im Nebel.

Wir nutzen dann den immer dichteren Nebel um die Umgebung fotografisch festzuhalten. Es war wirklich ein tolles Schauspiel, wie schnell alles eingehüllt war und den Ort wie einen fremden Planeten hat aussehen lassen.

Der Nebel wurde immer dichter.
Der Nebel wurde immer dichter.
Finde Adrian...
Finde Adrian...
Ein Herz für die Azoren.Adrian in den Highlands von...Sao Miguel.
Adrian in den Highlands von...Sao Miguel.
Der Nebel ließ die Umgebung wie einen fremden Planeten aussehen.
Der Nebel ließ die Umgebung wie einen fremden Planeten aussehen.
Bevor wir unseren Wagen nicht mehr finden, fuhren wir wieder in die Stadt.
Bevor wir unseren Wagen nicht mehr finden, fuhren wir wieder in die Stadt.

Kurz bevor wir allerdings wieder in unser Hotel Alcides  in Ponta Delgada gefahren sind, haben wir noch den kleinen Vorort Sao Roque erkundet. Wie immer gab es da einen schönen Miradouro, von dem man auf die vorgelagerte Insel schauen kann. Vom Miradouro do Ilhéu de Rosto de Cão  hat man auch einen guten Blick über den Ort und kann bei entsprechendem Wetter bis Ponta Delgada sehen.

Aussicht vom Miradouro do Ilhéu de Rosto de Cão in Sao Roque.

Aussicht vom Miradouro do Ilhéu de Rosto de Cão in Sao Roque.

Aussicht vom Miradouro do Ilhéu de Rosto de Cão in Sao Roque.

Aussicht vom Miradouro do Ilhéu de Rosto de Cão in Sao Roque.

Das Video zum Tag im Nebel auf Sao Miguel gibt es hier:

https://www.youtube.com/watch?v=Raw1F9RsipI

Tag 8 – Regentage sind Museumstage

Da am nächsten Tag Regen angesagt war, wollte wir etwas für die Bildung tun und uns das Militärmuseum in Ponta Delgada ansehen. Das Museu Militar dos Açores  befindet sich im Forte de Sao Bras und thront über dem Hafen der Stadt. Erbaut wurde das Gebäude schon 1522 und dient auch jetzt noch als Kaserne. 1944 feuerte man versehentlich auf das Flugzeug vom damaligen General und späteren U.S. Präsidenten Eisenhower. Zum Glück aber ohne bleibenden Schaden.

Die Forte de Sao Bras mit dem Museu Militar dos Açores.

Die Forte de Sao Bras mit dem Museu Militar dos Açores.

Auf dem Weg dahin erweckte ein älterer Herr auf der Hafenmauer mein Interesse. Ich sprang über meinen Schatten, signalisierte ihm wild gestikulierend, dass ich gerne ein Bild machen wollte und er nickt kurz ohne ein Mine zu verziehen. Das Bild ist noch heute eines meiner liebsten Portraits und erinnert mich immer daran, dass man mit ein wenig Mut viel erreicht. Als ich ihm das Bild auf dem Display zeigte, konnte man sogar ein kurzes Lächeln im Gesicht erahnen.

Eines meiner ersten und liebsten Porträts.

Eines meiner ersten und liebsten Porträts.

An der Festungsmauer des Museums befindet sich das große Denkmal für die gefallenen Seeleute und Soldaten, die während des ersten Weltkriegs gefallen sind. Auf der Wehranlage kann man dann noch die alten Türme und Kanonen besichtigen. Im Inneren sind noch Fahrzeuge, Geschütze, Waffen, Funkgeräte und weiteres militärisches Equipment ausgestellt. Da man zum Teil durch die engen Tunnel und Korridore der massiven Festungsmauer geht, ist ein Besuch auch wirklich empfehlenswert.

Noch heute ist hier das portugiesische Heer stationiert.
Noch heute ist hier das portugiesische Heer stationiert.
Das Denkmal der gefallenen Soldaten und Seeleute des 1. Weltkrieges.
Das Denkmal der gefallenen Soldaten und Seeleute des 1. Weltkrieges.
Mit dem Bau der massiven Festungsmauer wurde 1552 begonnen.
Mit dem Bau der massiven Festungsmauer wurde 1552 begonnen.
Sogar ein alter Doppeldecker ist im Inneren zu sehen.
Sogar ein alter Doppeldecker ist im Inneren zu sehen.
Es gibt im Museu Militar dos Açores wirklich viele kleine Details zu entdecken.
Es gibt im Museu Militar dos Açores wirklich viele kleine Details zu entdecken.
Mit dem Geschütz wurde fast Dwight D. Eisenhower vom Himmel geholt...aus versehen.
Mit dem Geschütz wurde fast Dwight D. Eisenhower vom Himmel geholt...aus versehen.
Hinter jeder Ecke entdeckt man hier etwas Neues.
Hinter jeder Ecke entdeckt man hier etwas Neues.
Da schlägt mein altes Funker Herz gleich wieder höher.
Da schlägt mein altes Funker Herz gleich wieder höher.

Später am Tag entschieden wir uns dann doch noch spontan zum Lagoa do Fogo  zu fahren. Wir hatten die Hoffnung, dass die Sonne etwas rauskommen würde. Je höher wir aber kamen, desto schlimmer wurde der Regen und der Nebelsee machte seinem Namen alle Ehre. Es goss wie aus Eimern und wir brachen das Shooting direkt ab.  Auf dem Rückweg machten wir dann halt am Miradouro de Santa Iria  und würden doch noch mit 5 Minuten Sonnenlicht zum Sonnenuntergang belohnt.

Sonnenuntergang am Miradouro De Santa Iria auf Sao Miguel

Sonnenuntergang am Miradouro De Santa Iria auf Sao Miguel

Die andere Ansicht des Miradouro De Santa Iria auf Sao Miguel.

Die andere Ansicht des Miradouro De Santa Iria auf Sao Miguel.

Hier der VLOG vom Tag:

https://www.youtube.com/watch?v=YEVpQBOdySs

Tag 9 – wieder Regen über dem Lagoa do Fogo

Auch am 9. Tag regnete es ohne Pause und wir sortierten einfach mal unsere Bilder, bearbeiteten Fotos und taten nichts. Am späten Nachmittag quälten wir uns zum auslüften aus dem Zimmer und um in der Bar nebenan ein Steak-Brötchen zu essen. Außerdem verlangte mein Körper auch nach seinem nunmehr obligatorischen Azoren Tee. Was viele nicht wissen, aber auf Sao Miguel gibt es die einzige Teeplantage in Europa und seit dem Roadtrip bin ich dem grünen Tee etwas verfallen.

Steak und Tee...klingt komisch, funktioniert aber.

Steak und Tee…klingt komisch, funktioniert aber.

Da uns danach aber doch etwas die Unruhe packte und wir (also ich) irgendwie den Tag nicht so verbummeln wollte, entschieden wir uns, unser Glück herauszufordern und trotz schlechter Wettervorhersage zum Lagoa do Fogo zu fahren. Irgendwann musste es da ja mal mit einem Bild klappen. Allerdings nicht an diesem Tag. Wiedereinmal machte der See seinem Namen alle Ehre und war komplett in Nebel gehüllt.

Der Lagoa do Fogo im Nebel...wie passend.

Der Lagoa do Fogo im Nebel…wie passend.

Trotzdem versuchten wir aus den schwierigen Bedingungen ein Bild herauszuholen.

Trotzdem versuchten wir aus den schwierigen Bedingungen ein Bild herauszuholen.

Trotz relativ wenigen Tages-Highlights, hier der VLOG:

https://www.youtube.com/watch?v=nwAKbEEebPc

Tag 10 – Endlich der Lagoa do Fogo mit Sonne

Als wir am 10. Tag morgens von der Sonne geweckt wurden, waren wir wie ausgewechselt. Wir beide konnten es kaum erwarten, die Sachen zu packen und loszudüsen. Das Ziel war klar : Lagoa do Fogo .

Aber erst wollten wir uns noch den  Miradouro do Canaria mal ohne Nebel ansehen. Oben angekommen wurden wir noch mit einem ziemlich kalten und heftigen Wind begrüßt aber wir konnten endlich den Kratersee und den Atlantik sehen. Dieser Aussichtspunkt sollte wirklich auf jeder Bucket-Liste stehen.

Der Miradouro Lagoa do Canario auf Sao Miguel.

Der Miradouro Lagoa do Canario auf Sao Miguel.

Miradouro Lagoa do Canario. DER Aussichtspunkt auf den Azoren.

Miradouro Lagoa do Canario. DER Aussichtspunkt auf den Azoren.

Zum Aufwärmen und zur Stärkung sind wir dann auch einmal runter zum Ort gefahren, haben uns die wundervolle Kirche von Sete Cidades angesehen, haben am Lagoa Azul am Steg gechillt und die Sonne genossen.

Es gibt nur wenige Häuser an der Sete Cidades, dafür sind sie sehr idyllisch.
Es gibt nur wenige Häuser an der Sete Cidades, dafür sind sie sehr idyllisch.
Blauer Himmel über dem Lagoa Azul.
Blauer Himmel über dem Lagoa Azul.
Um die Kirche von Sete Cidades ist ein wundervoller Garten.
Um die Kirche von Sete Cidades ist ein wundervoller Garten.
Entspannen am Lagoa Azul.

Entspannen am Lagoa Azul.

Nachdem wir also etwas unser Seele haben baumeln lassen, waren unsere Batterien wieder aufgefüllt und wir konnten weiter zum Lagoa do Fogo. Alleine die Fahrt dahin war schon ein kleines Abenteuer für sich.Wir entschieden uns die Sete einmal zu Umrunden. Natürlich wieder auf einer Schotterpiste. Dafür hatten wir traumhafte Aussichten auf den Atlantik.

Fantastische Landschaft auf dem Weg zum Lagoa do Fogo.

Fantastische Landschaft auf dem Weg zum Lagoa do Fogo.

Als wir dann wieder oben am Lagoa do Fogo angekommen sind, haben wir zum ersten mal den großen Funkturm entdeckt und uns wurde klar, wie nebelig es hier die letzten Tage war. Wir standen keine 50 Meter daneben und haben ihn nicht gesehen.  Aber deshalb waren wir nicht da. Wir wollten ENDLICH diesen See fotografieren und er präsentierte sich auch wie ein kitschiges Postkarten-Motiv. Einfach nur schön.

Der Lagoa do Fogo in seiner vollen Pracht.

Der Lagoa do Fogo in seiner vollen Pracht.

Da die Sonne allerdings rechts hinter dem Berg unterzugehen drohte, entschieden wir uns genau diesen hochzukraxeln. Es ist der höchste Punkt der Insel und man kann den gesamten Ost-Teil von Sao Miguel überblicken. Wir hatten Glück und die Sicht reichte wirklich von Ponta Delgada im Süden bis Ribeira Grande im Norden. Da ich gerne einen neuen Photoshop Trick ausprobieren wollte, “mussten” wir beide den ganzen Sonnenuntergang, bis in die blaue Stunde hinein, die Kamera an einem Fleck auf dem Stativ  stehen lassen.  Von Minute zu Minute wurde es immer kälter auf dem Berg und Adrian immer ungeduldiger. Ich wollte aber noch warten bis alle Lichter der Stadt an gehen um sie dann in Photoshop  ineinander zu blenden.

Ahoi Sao Miguel - Teil 2 des  Fototrips auf der Hauptinsel der AzorenAhoi Sao Miguel - Teil 2 des  Fototrips auf der Hauptinsel der Azoren
Sonnenuntergang und Lichter in der Stadt. Genau mein Geschmack.

Sonnenuntergang und Lichter in der Stadt. Genau mein Geschmack.

Alle Bilder und noch mehr hier im VLOG auf YouTube:

https://www.youtube.com/watch?v=CQI0suG5fX4

Tag 11 – Rainbow Beach und der Wasserfall

Da wir den Nordosten der Insel noch gar nicht erkundet hatten, entschieden wir uns am 11. Tag in Richtung Nordeste zu fahren. Auf dem Weg dorthin sollte es auch einen Wasserfall geben, aber dazu später. Unser erster Halt war ein kleines verschlafenes Dorf Namens Moinhos . Hier landeten wir eher zufällig, weil Adrian gerne ins Meer wollte und ein Schild Richtung Strand entdeckt hatte.

Als wir einen Parkplatz in dem kleinen, süßen Fischerdorf gefunden hatten, fing es plötzlich ganz kurz an zu regnen. Zu unserer Freude erschien nicht nur ein Regenbogen, sondern direkt ein doppelter. Nachdem der Regen verzogen war, machten wir uns also auf zum Strand um ein paar Bilder zu machen. Kurz nachdem wir unsere Stative aufgebaut hatten, kam aber schon wieder der nächste Schauer und wir flüchteten in unseren Unterstand. Keine Minute später gab es den 2. doppelten Regenbogen. Soviel Glück muss man als Fotograf erstmal haben.

Der erste doppelte Regenbogen am Praia dos Moinhos.

Der erste doppelte Regenbogen am Praia dos Moinhos.

Der zweite doppelte Regenbogen am Praia dos Moinhos.

Der zweite doppelte Regenbogen am Praia dos Moinhos.

Jetzt wollte Adrian aber endlich etwas schwimmen. Mir war es trotz Neopren doch noch zu kalt und ich beobachtet sein lustiges Treiben mit der GoPro  vom Strand aus. Adrian  ist nicht nur ein super Filmemacher, auch vor Kameras immer ein Highlight, dass man gesehen haben sollte.

Adrian in voller Aktion. Alles für die Fans.

Adrian in voller Aktion. Alles für die Fans.

Als ich mich vor Lachen wieder eingekriegt hatte und Adrians Klamotten etwas getrocknet waren, ging es für uns weiter zum Wasserfall.  Der Ribeira dos Caldeirões  liegt wirklich direkt an der Straße und ist frei zugänglich. Hier verbrachten wir einige Stunden um zu Filmen, zu fotografieren und die ganzen Touris zu beobachten, die für ein kurzes Bild mit den Bussen hergebracht wurden.

Der Ribeira dos Caldeirões. Sao Miguels schönster Wasserfall.

Der Ribeira dos Caldeirões. Sao Miguels schönster Wasserfall.

Gar nicht so einfach mit der Ausrüstung ganz nach unten zu klettern.
Gar nicht so einfach mit der Ausrüstung ganz nach unten zu klettern.
Man kommt wirklich bis an den Fuß des Wasserfalls.
Man kommt wirklich bis an den Fuß des Wasserfalls.
Aus jedem Winkel ein Schauspiel.
Aus jedem Winkel ein Schauspiel.
Wasserfälle machen glücklich.

Wasserfälle machen glücklich.

Den Wasserfall konnten wir dann also auch von der Liste streichen. Jetzt wollte ich eigentlich den Leuchtturm von Nordeste  zum Sonnenuntergang fotografieren aber irgendwie hatten wir uns doof angestellt und ihn nicht gefunden. Nordeste selber war aber auch ganz schön.

Die Brücke nach Nordeste.

Die Brücke nach Nordeste.

Auf dem Rückweg sind wir mal wieder an einem wunderschönen Aussichtspunkt vorbei gekommen. Der Miradouro da Ponta do Sossego  war ebenfalls umgeben von einem traumhaften Garten und wir genossen hier die letzten Sonnenstrahlen des Tages.

Ein wunderschöner Graten am Aussichtspunkt hieter Nordeste.
Ein wunderschöner Graten am Aussichtspunkt hieter Nordeste.
Jardim do Miradouro da Ponta do Sossego
Jardim do Miradouro da Ponta do Sossego
Die letzten Sonnenstrahlen des tages am Miradouro da Ponta do Sossego
Die letzten Sonnenstrahlen des tages am Miradouro da Ponta do Sossego
Miradouro da Ponta do Sossego

Und wieder ein grandioser Ausblick auf den Atlantik.

Zum Abendessen kehrten wir dann in Povoação ein und nahmen noch einen Nacht-Schuss der Stadt mit. Auch hier sollten wir später zurück kommen und einen schönen Sonnenuntergang erleben.

Povoação zur blauen Stunden.

Povoação zur blauen Stunden.

Alle Highlights hier wieder im VLOG:

https://www.youtube.com/watch?v=lanP7PKxGJI

Tag 12 – Wale und Milchstraße

Für den nächsten Tag hatten wir uns in Ponta Delgada eine 3 stündige Whale-Watching Tour gebucht.  Die Azoren sind einer der Wal-Spots der Welt und die Inseln lebten früher fast ausschließlich vom Walfang. Von allen Anbietern auf der Sao Miguel machte Futurismo den besten Eindruck. Nicht nur hatten sie das beste Preis-/ Leistungsverhältnis, sie versuchen auch einen nachhaltigen Tourismus  auf der Insel zu fördern und die Tiere nicht zu sehr zu stören.

Der Katamaran von Futurismo Adventures Azores.

Der Katamaran von Futurismo Adventures Azores.

Bestes Wetter für Whale-Watching auf den Azoren.

Bestes Wetter für Whale-Watching auf den Azoren.

Nachdem wir einen kurzen Lehrfilm am Hafenbüro von Ponta Delgada gesehen hatten, ging es auch schon auf den großen Katamaran. Seit dem ich nicht mehr bei der Marine war, ist mir immer etwas unwohl bei Seegang. Aber ich wollte unbedingt die Tiere in freier Wildbahn sehen und fotografieren. Ich schnallte also mein Tamron 70-300   auf die Nikon, baute mein Stativ zu einem Monopod um und stehlte mich der Herausforderung.

Kleiner Schwertwal vor Sao Miguel.
Kleiner Schwertwal vor Sao Miguel.
Die Schwanzflosse eines kleinen Schwertwales.
Die Schwanzflosse eines kleinen Schwertwales.
Zwei kleine Schwertwale auf den Azoren.
Zwei kleine Schwertwale auf den Azoren.
Eine Möwe hofft auf etwas Fisch abzugreifen.
Eine Möwe hofft auf etwas Fisch abzugreifen.
Ein weißer Rundkopf Delfin vor Sao Miguel.
Ein weißer Rundkopf Delfin vor Sao Miguel.
Weiße Rundkopf Delfine.

Weiße Rundkopf Delfine.

Nach 1,5 Stunden Fahrt auf dem Atlantik, dem ständigen Schaukeln und dabei noch durch ein 300mm Objektiv schauen hatte es mich dann aber doch erwischt. Erst wurde mir nur etwas flau im Magen, dann kam der kalte Schweiß und ich wusste, dass war es jetzt für mich. Die restlichen 1,5 Stunden der Fahrt war ich eine Etage tiefer und baute eine sehr innige Beziehung mit einer Plastiktüte auf. Trotz heftigen Magenkrämpfen war ich mit meiner Ausbeute und der Tour sehr glücklich. Als ich wieder Festland unter den wackligen Füßen spürte war ich trotzdem etwas beruhigter. Wir entschieden uns dann nach Vila Franca Do Campo  zu fahren und den Sonnenuntergang an der Ermida de Nossa Senhora da Paz  anzusehen. Die Kapelle aus dem 16. Jahrhundert ist besonders wegen Ihrer steilen und reich verzierten Treppe bekannt und gehört mit zu den Highlights von Sao Miguel.

Adrian mit dem Todes-Selfie Teil 2.
Adrian mit dem Todes-Selfie Teil 2.
Vila Franca do Campo.
Vila Franca do Campo.
Die Kapelle Ermida de Nossa Senhora da Paz bei Vila Franca do Campo.
Die Kapelle Ermida de Nossa Senhora da Paz bei Vila Franca do Campo.
Der Steile Weg zur Ermida de Nossa Senhora da Paz bei Vila Franca do

Der Steile Weg zur Ermida de Nossa Senhora da Paz bei Vila Franca do

Noch etwas wackelig auf den Beinen aber ein Selfie geht klar.

Noch etwas wackelig auf den Beinen aber ein Selfie geht klar.

Während Adrian dann wieder einige Freundschaften mit den heimischen Kühen schloss, genoss ich einfach nur den Sonnenuntergang und freute mich, dass mein Magen langsam wieder normal wurde. Deshalb entschieden wir uns auch nochmal zum Lagoa do Fogo zu fahren um die Milchstraße zu fotografieren. Der höchste Punkt der Insel ist auch gleichzeitig der dunkelste und hat somit die wenigste Lichtverschmutzung. Wolken waren auch keine in Sicht und es war kurz nach Neumond. Ideale Bedingungen also für unser erstes Milchstraßen-Shooting. Und was soll ich sagen, es hat sich gelohnt.

Die Milchstraße auf den Azoren.

Die Milchstraße auf den Azoren.

Hier der Tages-VLOG mit den Highlights des Tages.

https://www.youtube.com/watch?v=Al5Gc-V7zQs

Tag 13  – Schwarzer Vulkanstrand in Povoação

Da ich immer noch etwas wackelig auf den Beinen war und Adrian ja noch einen Strandtag versprochen hatte, fuhren wir Richtung Povoação . Hier sollte es einen schwarzen Vulkan-Strand geben. Auf dem Weg dahin kamen wir wieder an Furnas vorbei und entschieden uns kurzfristig nochmal durch den schönen Park zu gehen. Neben riesigen Holzskulpturen gab es auch eine alte von der Feuchtigkeit zerfressende Kirche  die richtig cool aussah.

Nun ging es aber an den schwarzen Vulkanstrand von Povoação. Der Sand war richtig warm und wir taten einige Stunden rein gar nichts außer den Wellen und Möwen zu lauschen. Zu meiner Überraschung und zu Adrians Freude, gab es am Strand sogar ein kostenloses WLAN. Das entdeckten wir aber erst nach knapp 2 Stunden, da man an so einem Ort nun wirklich keines vermuten konnte.

Warmer, schwarzer Sand und weiße Beine. fast schon Kunst.

Warmer, schwarzer Sand und weiße Beine. fast schon Kunst.

Nachdem wir alle ein Nickerchen gemacht hatten und der Sonnenuntergang langsam näher kam, streiften wir ein wenig durch den Ort, um eine geeignete Location für das letzte Shooting zu finden.  Povoação selber ist wirklich ein nettes, kleines Fischerstädtchen mit vielen kleinen Details und als dann noch die Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke gebrochen sind, wussten wir nicht wo wir anfangen sollten zu fotografieren.

Sonnenuntergang in Povoação.

Sonnenuntergang in Povoação.

Hier der letzte VLOG aus Sao Miguel.

https://www.youtube.com/watch?v=x9vBm1cbluU

Tag 14 – Abreise von Sao Miguel

Da wir den Wagen schon abgeben mussten, entschieden wir uns den letzten Tag in Ponta Delgada zu bleiben und die Einheimischen etwas zu stalken. Außerdem gab es uns nochmal die Möglichkeit die Stadt mit allem was wir hatten zu spüren.

Zum Abend hin machten wir noch ein paar Nacht-Fotos und verabschiedeten uns mit einem hervorragendem Essen im Restaurant Calçada do Cais  von Sao Miguel.

Das Rathaus von Ponta Delgada bei Nacht.
Das Rathaus von Ponta Delgada bei Nacht.
Die Weihnachtsbeleuchtung von Ponta Delgada hing schon.
Die Weihnachtsbeleuchtung von Ponta Delgada hing schon.
Moby Dick war überall.
Moby Dick war überall.
Abschiedsessen im Calçada do Cais

Abschiedsessen im Calçada do Cais

Ahoi Azoren ~ Unsere TOP Reisetipps von Sao Miguel.

Ahoi Azoren ~ Unsere TOP Reisetipps von Sao Miguel.

14 Tage Sao Miguel gingen viel zu schnell vorüber und auch wenn wir wirklich viel gesehen haben, hat die Insel noch so viel mehr Schätze und Miradouros zu entdecken. Auch die anderen Inseln der Azoren sind voll von Highlights die noch von uns entdeckt werden wollen. Deshalb werden wir garantiert die Inseln im Atlantik, wo man alle 4 Jahreszeiten an einem Tag erleben kann, wieder besuchen.

Den ersten Teil des Fototrips auf den Azoren findet ihr hier und zur Fotogalerie mit den besten Bildern von Sao Miguel gelangt ihr mit dem Klick auf den Button.

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Der Lagoa do Fogo auf Sao Miguel, der Hauptinsel der Azoren.

Der Lagoa do Fogo auf Sao Miguel, der Hauptinsel der Azoren.


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Ahoi Sao Miguel – Teil 1 des Fototrips auf der Hauptinsel der Azoren – Ahoi Adventures 16/11/2018 - 17:47

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