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Mit der Kamera in den Schnee – 5 einfache Tipps für bessere Landschaftsfotos im Winter

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Mit der Kamera in den Schnee – 5 einfache Tipps für bessere Landschaftsfotos im Winter

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Mit der Kamera in den Schnee – 5 einfache Tipps für bessere Landschaftsfotos im Winter

Inhalt

Ein Freund sagte mal zu mir, in Leipzig brauchst du keine Winterreifen. Hier gibt es nie Schnee. Anfang Januar hat sich Petrus dann gedacht, Pustekuchen und uns mit einer wunderschönen weißen Decke überzogen. Da ich eh schon 2 Stunden vor Sonnenaufgang wach war, ging es für mich direkt vor die Tür. Mein benachbarter Park, wollte neu entdeckt werden.

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In diesem Artikel will ich Dir für deinen nächsten Winter Tag ein paar Tipps an die Hand geben, wie du im Schnee bessere Fotos machst. Meine Ausbeute vom Sonntag, findest du ganz unten.

Tipp #1 – Früh aufstehen lohnt sich immer, besonders bei Schnee

Gerade für uns Landschafts- und Reisefotografen sind die frühen Morgenstunde die beste Zeit zum fotografieren. Nicht nur ist da das Licht am Besten, zu der Zeit sind auch weniger Menschen unterwegs. Gerade bei Schnee ist das besonders wichtig, da viele Fuss- oder Schlittenspuren schnell eine Komposition zu komplex machen können. Wenn du wie ich “nur” in deinem Lieblingspark unterwegs bist, kann es später auch passieren, dass der ganze Schnee zu einem Schneemann gerollt wurde. Oder schlimmer, schon wieder geschmolzen ist.

Schneemann
Schneemann-Pinguin

Tipp #2 – Keine Angst vor der Nässe

Der große Vorteil von Schnee ist, er ist nicht so nass wie Regen. Das bedeutet, wir können unsere Kameras länger dieser Witterung aussetzen. Auch wenn sie keinen Wetterschutz hat. Natürlich sollte man als Fotograf immer ein Mikrofasertuch einstecken haben, aber selbst wenn nicht, tut es für den Body auch der Handschuh. Wenn du Zoom-Objektive benutzt, kann es helfen, diese immer kurz vor dem einfahren kurz trocken zu wischen. So kann Schnee bzw. Wasser nicht zu schnell eindringen

Fotografie und Lightroom Training ~ Ahoi Adventures

Kleiner Bonus Tipp: Wenn du trotzdem vorsichtig sein willst, hol dir für ein paar Cents einen Satz Duschhauben. Die sind perfekt für den Schnee und halten auch dem stärksten Regen stand.
Zweiter Bonus Tipp: Auch wenn die Versuchung groß ist, lass deine Kamera erstmal im Rucksack, wenn du wieder zu Hause bist. Die Gute muss sich erstmal akklimatisieren und du willst bestimmt nicht, dass Kondenswasser ins Innere deiner Kamera kommt.

Tipp #3 – Gute Handschuhe sind ein Muss, wenn man im Schnee fotografieren will

Eigentlich selbstverständlich aber ich erwähne es trotzdem. Gerade bei Kälte wollen die Finger nicht immer so wie man selber möchte. Gerade so ein Frost-Köddel wie ich, hat im Winter immer Probleme die kleinen Knöpfe und Rädchen zu bedienen. Ich kann euch nur empfehlen, investiert in vernünftige Handschuhe. Auch ich war lange zu knausrig dafür und hab mich jeden Winter geärgert. Aktuell nutze ich die Heat Company Merino Liner Pro und dieses Wochenende hatte ich das erste mal warme Hände beim Fotografieren im Schnee. Absoluter Game-Changer.

Tipp #4 – Manuelle Belichtungskorrektur

Wie ich in meinem kleinen Fotokurs zur Blende schon verraten hab, fotografiere ich meisten im Blendenvorwahl bzw A – Modus. Allerdings muss man da im Schnee etwas mehr aufpassen, da die Kamera immer auf 50% grau belichtet. Wenn (fast) alles weiß ist, unterbelichtet sie also. Hier lohnt es sich, die Manuelle Belichtungskorrektur pauschal auf +1 zu lassen und das Histogram zu beobachten, damit die Highlights nicht ausbrennen.

Tipp #5 – ISO ist dein Freund

Gerade wenn du eine Vollformat Kamera hast, kannst du dich ruhig trauen, mit einer höheren ISO zu fotografieren. Durch den weißen Schnee ist das Bildrauschen schon gut minimiert. Wenn es gerade sogar schneit, fällt die hohe ISO auch kaum auf. Meine Bilder vom Sonntag sind auch fast alle über ISO 2000 aber die Sony A7R III ist da auch eine sehr dankbare Kamera. Klar kannst du auch auf dem Stativ fotografieren, hier bietet deine Kamera aber auch eine größere Angriffsfläche für den Schnee. Ein Schirm und ein Stativ – Schirmhalter können da helfen.

Fazit

Kamera im Schnee - Pinterest
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Deine Kamera hält mehr aus als du denkst und gerade wenn das Wetter Kapriolen schlägt, ist die beste Zeit zum fotografieren. Daran muss ich mich auch jedes mal selber erinnern. Wenn ich dann aber im Sturm, im Regen oder im Schnee fotografiere, lohnen sich die Ergebnisse immer.

Für noch mehr Schneefotos, kannst du dir auch gerne unseren Reisebericht zu Stettin im Winter ansehen.

Ich hoffe, dieser Artikel hat dir ein wenig Mut gemacht, mehr im Schnee zu fotografieren. Wenn ja, tagge mich gerne auf Instagram mit deinen Schnee Fotos oder hinterlasse hier einen Kommentar mit deinen Tipps.

Bis dahin, Ahoi & Happy Shooting

Dein Alex

Meine Ausbeute vom Sonntag

Letztes Update am 08/01/2021 durch Alex

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4 Antworten

  1. Sehr schöne Bilder und danke für die Tipps. Vor allem das aklimatisieren der Kamera werde ich in Zukunft noch mehr beachten 🙂 Hat es bei dir zu der Zeit nicht geschneit? Ich hatte das Problem, dass mir beim Fotografieren die Schneeflocken im Weg waren und ich somit Probleme hatte die Objekte scharfzustellen. Mit manuellem Fokus wurde es dann etwas besser.

    1. 1.000 Dank und gerne gerne :). Ich habe den flexiblen Fokus Spot bei der Sony genutzt. Damit ging es trotz dicken Schneeflocken ganz gut. Die meisten Kameras arbeiten mit Kontrast-Fokus. Das ist im Schnee schon etwas komplizierter wenn alles weiß ist. Am besten mit dem flexiblen Spot auf eine dunklere Stelle “zielen”. Dann sollte es auch mit dem Autofokus klappen.

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